Abschied von Pfarrer Adam Herbert, doch so schnell wird er uns nicht los!

Ein gemeinsamer Weg endet. Auf besondere Art und Weise, mal waren planen der Pfadfinder im Hof der Lukasgemeinde gelegen und blockierten alles, was hineinfahren wollte. Oder besser noch die Pfadfinderschaft kochte in einer riesigen Pfanne, genau vor des Pfarrers Balkon und dieser "Arme" musste während des Abendbrotes den leckeren kurfürstlichen düften widerstehen. Man kann schon sagen der gemeinsame Weg war doch etwas spezieller als andere! Doch endet er wirklich?

Das Ende ist laut Definition ein Ort oder eine Stelle, wo etwas aufhört. Ein Zeitpunkt an dem alles endet. Als wir uns Gedanken zu dem Wort Ende machten, merkten wir schnell, dass es doch ein wenig negativ belastet ist, als ob etwas unwiderruflich beendet wird. Endet eine Freundschaft, nur weil man den Arbeitsplatz verlässt, oder umzieht? Wir sehen das nicht so!

Über die Jahre wuchs ein Stück Gemeinsamkeit, so waren wir eine lange Zeit verbunden. Dabei lernt man sich doch ein wenig näher kennen, bis sich nun die Wege wieder trennen. Man konnte sich gegenseitig einiges geben, und so ist es Gesetz, dass man sich noch öfter trifft im Leben.

Ein gemeinsamer Weg endet? Lass es bei uns doch wie ein Spaziergang sein, stellen wir uns einmal vor, ein Großer breiter Weg spaltet sich auf und schlängelt sich in verschiedene Richtungen. Auch diese werden sich irgendwann erneut aufteilen und neue Wege schaffen.

Doch eines ist Gewiss, die Wege werden wieder aufeinander treffen oder sich kreuzen und möglicherweise erneut als großer Weg zusammengeführt. Genau kann man es nicht wissen, aber für uns gibt es kein Ende. Es ist eine bisherige Wegstrecke, die nicht endet, sondern lediglich eine Kurve hinterlässt.

wir danken dir für die vielen Jahre, die du unseren Stamm begleitet hast und wünschen dir für die weitere Wegstrecke alles Gute.

Gut Pfad und mit Gottes Segen

-Die Stammesführung-